Aktuelle Meldungen

13. Oktober 2016

G-STAR RAW in der Zeil 111

Die Amsterdamer Mode- und Design-Marke G-STAR RAW wird ihren ersten Flagship-Store in Frankfurt in die Zeil 111 eröffnen.

Frankfurt am Main/Bad Homburg, 13. Oktober 2016 – Der Mieter für die größte Einzelhandelsfläche in dem im Bau befindlichen Wohn- und Geschäftshaus Zeil 111 steht fest: Im Herbst 2017 wird die niederländische Mode- und Design-Marke G-STAR RAW erstmals mit ihrem Franchisepartner RStores GmbH einen Flagship-Store auf der Frankfurter Zeil eröffnen.

Auf knapp 500 qm plant die international führende Denim-Marke einen architektonisch einmaligen Monobrand-Shop im 1. Obergeschoss, der sich über die gesamte Zeil Passage erstreckt. Rudolf Herfurth, Vorstand der Bauherrin Else Kröner-Fresenius-Stiftung: „In dem aktuell schwierigen Einzelhandelsumfeld konnten wir ein weltweit erfolgreiches und innovatives Textilkonzept von dem Standort überzeugen.“ Bereits die ursprünglichen Planungen aus den 1950er Jahren sahen im 1. Obergeschoss ein Modekonzept vor. „Die neue Handelsfläche für G-STAR wird nun mit mehreren Auf- und Abgängen bis zum Holzgraben reichen und daher auch für die Belebung der südlichen Zeil-Bereiche sorgen“, erläutert Rudolf Herfurth. Als weiteren Aspekt des Abschlusses mit dem Franchisenehmer von G-STAR führt Rudolf Herfurth an, dass sich die Mode-Marke nachweislich für nachhaltige sowie nicht gesundheitsschädigende Materialien und Produktionsprozesse einsetzt. Darüber hinaus unterstütze G-STAR über eine eigene Stiftung (GSRD Foundation) in den Produktionsländern mittlerweile über 60 soziale Projekte, die bislang über 125.000 Menschen erreichten.

Nachdem die Nutzung und das Konzept im ersten Obergeschoss feststehen, beginnt die Vermietung der vier kleineren Ladenlokale in der Zeil-Passage sowie der sechs Arztpraxen in den Obergeschossen und der 15 Apartments am Holzgraben.

Hirsch-Apotheke bleibt geöffnet

Weiterer Hauptmieter des Gebäudes Zeil 111/Holzgraben 16 ist nach wie vor die Hirsch-Apotheke, deren Apothekenbetrieb auch während der gesamten Bauzeit reibungslos weitergeht.

Die Hirsch-Apotheke zählt zu Frankfurts ältesten Arzneimittelhandlungen und war die Wirkungsstätte von Else Kröner. Die Apothekerin, Unternehmerin und Stifterin legte die Grundlagen des heutigen Gesundheitskonzerns Fresenius. Auch gründete sie die Else Kröner-Fresenius-Stiftung zur Förderung der medizinischen Wissenschaft und weltweiter medizinisch-humanitärer Projekte.


09. März 2016

Neubau der Zeil 111 und Zeil Passage beginnt

Frankfurts Bürgermeister Olaf Cunitz begrüßt den Neu- und Umbau der Zeil 111 als Wohn- und Geschäftshaus. Die Bauherrin Else Kröner-Fresenius-Stiftung errichtet ein neues Gebäude mit Einzelhandelsflächen, Praxen/Büros und Wohnungen. Die traditionsreiche Hirsch-Apotheke sowie die Zeil Passage werden ebenso umfassend neugestaltet. Während der Bauphase bleibt die Hirsch-Apotheke geöffnet.

Frankfurt am Main/Bad Homburg, 09. März 2016 -  An der traditionsreichen Frankfurter Adresse Zeil 111 beginnen Mitte März die Bauarbeiten für das neu errichtete Wohn- und Geschäftshaus und die neue Laden-Passage zwischen Zeil und Holzgraben. Bauherrin ist die Else Kröner-Fresenius-Stiftung mit Sitz in Bad Homburg. Sie wird ihre aus den 1950er Jahren stammende Liegenschaft durch einen Neubau ersetzen. Es entsteht ein zeitgemäßes Gebäude mit erweiterten Flächen für den Einzelhandel sowie für Praxen/Büros und Apartments. Eröffnet wird die Zeil 111 im Herbst 2017.

Bürgermeister Olaf Cunitz: „Wir begrüßen die Baumaßnahme zur weiteren Aufwertung des Zeil-Quartiers außerordentlich. Die modern gestalteten Fassaden im Naturstein zur Zeil- und Holzgraben-Seite sowie die Nutzungsvielfalt des Gebäudes werden die Aufenthaltsqualität steigern. Außerdem ist die neugestaltete Passage von der Zeil in den Holzgraben ein wichtiger Beitrag zur Vernetzung der südlichen Bereiche der Zeil.“

Seit über 550 Jahren befindet sich in der Frankfurter Innenstadt die Hirsch-Apotheke, seit Anfang des 19. Jahrhunderts an der Zeil. Sie zählt zu Frankfurts ältesten Arzneimittelhandlungen und war die Wirkungsstätte von Else Kröner. Die Apothekerin, Unternehmerin und Stifterin legte die Grundlagen des heutigen Gesundheitskonzerns Fresenius. Auch gründete sie die Else Kröner-Fresenius-Stiftung zur Förderung der medizinischen Wissenschaft und für weltweite medizinisch-humanitäre Hilfe. „Es ist uns ein besonderes Anliegen, den Ursprung des Wirkens unserer Stifterin lange für die Zukunft zu erhalten. Daher hat sich die Stiftung entschlossen, mit einer grundlegenden Neugestaltung der Liegenschaft und einem markanten Entwurf das Gedächtnis an die Stifterin zu bewahren“, sagt Rudolf Herfurth, Vorstandsmitglied der Else Kröner-Fresenius-Stiftung.

Nutzungsvielfalt aus Einkaufen, Arbeiten und Wohnen

Neben der Ansiedlung einer Einzelhandelsmarke auf der neugewonnenen Verkaufsfläche im ersten Obergeschoss sind vier kleinteilige Ladenlokale in der Passage geplant sowie sechs Arztpraxen bzw. Büros zur Zeil und 15 Apartments zum Holzgraben. Einer der Hauptmieter ist nach wie vor die Hirsch-Apotheke im Erdgeschoss, die in die Neuplanung integriert wird und auch während der Bauzeit geöffnet bleibt.

Manfred Wenzel, Geschäftsführer TEK TO NIK Architekten, stellt die zwei prägenden Gedanken des Entwurfs heraus: „Für uns war die Optimierung des Stadtraums maßgeblich. Deshalb der Torhaus-Charakter des neuen Gebäudes – damit bekommt die mittlere Zeil einen deutlichen, attraktiven Anschluss zum Holzgraben und zur Kleinmarkthalle.“ Den zweiten Gesichtspunkt sieht Wenzel in der historischen Bedeutung der Liegenschaft. „Ihr werden wir mit der wirkungsvollen Fassade aus Naturstein und den prismatischen Erkerfenstern in den Obergeschossen gerecht.“

Für das Gesamtmanagement des Projektes hat die Stiftung Drees & Sommer beauftragt. „Bauen und Entwickeln in der Innenstadt ist immer wieder eine große Herausforderung. Aufgrund der zentralen Lage und der geschlossenen Bauweise an der Zeil war insbesondere für die Entwicklung eines adäquaten Logistikkonzepts und Rückbauverfahrens im laufenden Betrieb der Apotheke die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten erforderlich. Darüber hinaus ist es gelungen, im Rahmen der baurechtlichen Vorgaben ein modernes, energieeffizientes Gebäude mit attraktiven Flächen zu entwickeln“, sagt Frank Strauß, Mitglied der Geschäftsleitung von Drees & Sommer.